Immer wieder musste in den vergangenen Tagen die Bergwacht ausrücken, um Wanderer in höchster Not zu helfen. Erst am Montag wurde am Hochstaufen ein vor Hitze erschöpften Neunjähriger gerettet. Am Mittwoch erging es einer vor Hitze erschöpften Frau in den Chiemgauer Alpen ähnlich. Sie wurde von der Bergwacht mit einem Hubschrauber gerettet. Die 45-Jährige sei bei Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) am Hochstaufen unterwegs gewesen und vor Erschöpfung nicht mehr weitergekommen, teilte der Kreisverband Berchtesgadener Land vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) mit.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Ein Begleiter der Frau habe einen Notruf abgesetzt und Erste Hilfe geleistet. Der Hubschrauber habe zunächst einen Notarzt zur Versorgung der Frau abgesetzt und sie dann per Winde aufgenommen, teilte das BRK mit. Die 45-Jährige sei direkt in ein Krankenhaus geflogen worden.Lebensgefährlich verletzt wurde eine 74 Jahre alte Nürnbergerin, die einer Felswand in Betzenstein in Oberfranken abgestürzt ist. Sie verlor beim Vorstieg den Halt und stürzte aus mehreren Metern Höhe ab, wie die Polizei mitteilte. Bevor die Seilsicherung greifen konnte, prallte sie demnach mit dem Kopf gegen die Felswand.Laut Angaben eines Polizeisprechers wurde sie mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Die 74-Jährige war ohne Schutzhelm geklettert. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.
Bergunfälle in Bayern: Erschöpfte 45-Jährige in den Chiemgauer Alpen gerettet - 74-Jährige stürzt beim Klettern ab
Einer Frau versagen am Hochstaufen bei sommerlichen Temperaturen die Kräfte. Ein Hubschrauber bringt sie nach unten. Lebensgefährlich verletzt wird eine 74 Jahre alte Nürnbergerin, die an einer Felswand in Oberfranken abgestürzt ist.







