Ein Jahr nach der brutalen Geiselnahme und Flucht von vier Straftätern aus dem Bezirkskrankenhaus (BKH) Straubing werden neue Details des Verbrechens bekannt. Wie die Regensburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung mitteilte, könnten die Männer vor ihrem gewalttätigen Ausbruch aus der gesicherten Klinik Kokain konsumiert haben. Das ergaben „mehrere Äußerungen der Angeschuldigten“. Bereits Tage vor der Tat am Abend des 17. August 2024 nahmen sie laut Staatsanwaltschaft Cannabis zu sich, wie „mehrere positive Urintests hinsichtlich THC“ belegen.