Washington (dpa) - Die US-Regierung kassiert einen Anteil von 15 Prozent bei Verkäufen von KI-Chips der amerikanischen Konzerne Nvidia und AMD nach China. Präsident Donald Trump bestätigte die äußerst ungewöhnliche Übereinkunft nach zahlreichen Medienberichten. Er sagte sogar, dass er von Nvidia-Chef Jensen Huang zunächst 20 Prozent verlangt habe - „für das Land“.
Trumps Regierung hatte im Frühjahr die Regeln für Halbleiter-Verkäufe nach China weiter verschärft. Dadurch konnte der KI-Chip-Marktführer Nvidia eine Zeit lang nicht einmal seine speziell für den Markt abgespeckten H20-Systeme dorthin liefern.
Der Konzern rechnete dadurch mit einer Milliarden-Belastung. Nvidia-Chef Huang redete auf die US-Regierung ein - und sie kündigte im Juli an, wieder Lieferungen abgeschwächter Chips für Künstliche Intelligenz nach China zu erlauben.
Medienberichten zufolge wurden danach jedoch wochenlang keine Lizenzen gewährt, bis zum vergangenen Freitag. Zuvor hatte sich der Nvidia-Chef am Mittwoch im Weißen Haus mit Trump getroffen.
Kritik an striktem US-Kurs












