PfadnavigationHomePanoramaStadt erstattet AnzeigeZu wenige Zebrastreifen in Dresden – Unbekannte pinseln selbst einen auf die StraßeVeröffentlicht am 11.08.2025Lesedauer: 2 MinutenEin Zebrastreifen in Dresden (Symbolbild)Quelle: picture alliance/dpa/Sebastian KahnertDresden hat zu wenige Zebrastreifen, finden Bewohner. Deshalb griffen sie am Bischofsweg selbst zu Pinsel und Farbe. Nun hat die Aktion Konsequenzen.Unbekannte haben in der vergangenen Woche einen Zebrastreifen auf den Bischofsweg in der Dresdner Neustadt gemalt und eine Strafanzeige kassiert. Über den Vorfall berichtet der lokale Radiosender „Radio Dresden“. Das Straßen- und Tiefbauamt habe wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eine Anzeige gestellt.In dem Bericht wird ein Zusammenhang mit dem Schulstart Tausender Erstklässler am heutigen Montag hergestellt. Der Straßenverkehr sei für diese in der Stadt gefährlich. Eine Kommission habe bereits vor drei Jahren 259 Stellen in der Stadt ausgemacht, an denen es Bedarf für Ampeln oder Zebrastreifen gäbe. Umgesetzt worden seien seitdem aber gerade einmal zwei Zebrastreifen. Insgesamt gäbe es nur 63 Zebrastreifen in der Stadt – halb so viele wie in Leipzig.Stadtrat Stefan Engel (SPD) sagte gegenüber„Radio Dresden“, die Stadt müsse endlich „einen Zahn zulegen“: „In den Stadtbezirken und Beiräten wurden ganz viele sinnvolle Standorte gefunden. Und wir erwarten jetzt einfach, dass die Stadtverwaltung die nicht alle tot prüft, sondern pragmatisch zu Lösungen kommt“.Die Stadtverwaltung verwies laut dem Bericht darauf, dass die Umsetzung nach Prioritäten erfolge, „abhängig von den zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen“. Nach einer Ratsanfrage von Stadtrat Stefan Engel bezifferte die Stadtverwaltung die Kosten für einen Zebrastreifen mit „Gehweg-Vorstreckung“ und Blindenleitsystem mit 95.000 Euro.ly
Dresden: Zu wenig Zebreastreifen – Unbekannte pinseln selbst einen auf die Straße - WELT
Dresden hat zu wenige Zebrastreifen, finden Bewohner. Deshalb griffen sie am Bischofsweg selbst zu Pinsel und Farbe. Nun hat die Aktion Konsequenzen.






