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Private Equity: Die Dealmaker unter den Finanzinvestoren in Deutschland Das Geschäft ist derzeit ruhig, der deutsche Markt gilt aber als spannend. Beteiligungsmanager erklären, wie sie jetzt Einstiegschancen finden, um lukrativ anzulegen.
Hannah Krolle 11.08.2025 - 14:07 Uhr Artikel anhörenFünf Beteiligungsmanager im Porträt: Sie investieren in Firmen, um deren Wert zu steigern. Foto: PR, Getty ImagesFrankfurt. Beteiligungsunternehmen sind dieser Tage zurückhaltend: Großvolumige Deals bleiben aus und die Chancen auf lukrative „Exits“, also Verkäufe von Beteiligungen etwa durch Börsengänge, sind gering. „Trotzdem ist Deutschland einer der spannendsten Private-Equity-Märkte Europas“, sagt Cord Stümke, der bei der Strategie- und Transaktionsberatung EY-Parthenon das Private-Equity-Geschäft in Westeuropa leitet.Dafür gibt es mehrere Gründe: „Der Mittelstand ist sehr stark, es gibt zahlreiche familiengeführte Unternehmen, die Nachfolgeregelungen suchen“ – das biete attraktive Einstiegsmöglichkeiten über sämtliche Sektoren hinweg wie Gesundheit, Pharma, Technologie, Industrie und Dienstleistungen, sagt Stümke.Das Dealvolumen wird seiner Erfahrung nach von Übernahmen kleiner und mittlerer Unternehmen getrieben. Und „der Wettbewerb der Finanzinvestoren nimmt zu“, stellt der Berater fest: Denn „Private Equity, Family-Offices und strategische Käufer suchen nach hochwertigen Unternehmen.“ Für Finanzinvestoren ist daher noch wichtiger, sich mit einer klaren Strategie von der Konkurrenz abzusetzen, um attraktive Unternehmen für eine Beteiligung zu finden.Dabei gilt aber: „Der Erfolg des Finanzinvestors ist zumeist vom Exit abhängig“, wie Stümke hervorhebt. Denn erst mit dem Verkauf der Beteiligung wird klar, ob sich die Renditeerwartungen solcher Beteiligungs- oder Private-Equity-Investoren, die in eine Firma eingestiegen sind, erfüllen.Deren Manager sind die zentralen Akteure eines Deals: Sie investieren das oft in Fonds gebündelte Anlegerkapital und versuchen, mit den Beteiligungen gute Renditen zu erzielen.Das Handelsblatt porträtiert die wichtigsten Dealmaker in fünf Private-Equity-Unternehmen: den US-Häusern Blackstone und KKR, dem Beteiligungsunternehmen CVC mit Hauptsitz in Luxemburg, dem britischen Anbieter Permira sowie Carlyle, ebenfalls aus den USA. Dieser Beitrag ist der vierte Teil der „Dealmaker-Serie“. In der nächsten Woche stellt das Handelsblatt die Top-Berater in Anwaltskanzleien vor. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







