PfadnavigationHomePanoramaBaden-WürttembergMann tötet Lebensgefährtin und rast mit gemeinsamen Kindern in Gegenverkehr – Säugling stirbtVeröffentlicht am 11.08.2025Lesedauer: 2 MinutenEin Mann soll in Baden-Württemberg erst seine Lebensgefährtin getötet und sich anschließend mit den kleinen Kindern ins Auto gesetzt haben. Bei einem mutmaßlich absichtlich herbeigeführten Verkehrsunfall kamen er und ein Säugling ums Leben.Ein Mann hat in Baden-Württemberg seine Lebensgefährtin getötet und anschließend mit den gemeinsamen Kindern im Auto offenbar absichtlich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Der 37-jährige Verdächtige und eines der Kinder, ein knapp drei Monate alter Säugling, starben dabei, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Pforzheim und Rottweil mitteilten. Das fast zweijährige zweite Kind im Wagen wurde schwer verletzt. Die Fahrerin des Autos, in das der Mann sein Fahrzeug lenkte, wurden demnach schwer verletzt.Nach Ermittlerangaben tötete der Verdächtige am Sonntagabend zunächst seine 34-jährige Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in der Gemeinde Waldachtal „mittels scharfer Gewalt“.Anschließend flüchtete er nach derzeitigem Kenntnisstand mit den beiden gemeinsamen Kindern im Auto vom Tatort und verursachte den tödlichen Verkehrsunfall. Die Hintergründe sind unklar. Der 37-Jährige steuerte seinen Wagen nach Polizeiangaben auf einer Landstraße „vermutlich bewusst“ in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Auto einer 29-Jährigen zusammen. Der Verdächtige und der Säugling starben noch vor Ort. Das zweijährige Kind und die Fahrerin des anderen Autos wurden schwerverletzt, Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge aktuell aber nicht. Lesen Sie auchWegen des Unfalls kam es zu einem Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Die Kreisstraße war stundenlang gesperrt. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zu den Hintergründen und Tatzusammenhängen auf. Die beiden Unfallautos wurden beschlagnahmt. Auch ein Unfallgutachter wurde eingebunden.Lesen Sie auchHaben Sie suizidale Gedanken, oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.dpa/saha