„Bei dem Gebäude“, sagt Jörg Koch, „durften wir uns austoben.“ Das sieht man dem Haus auf den ersten Blick nicht unbedingt an. 15 Wohnungen lässt die Gemeinnützige Wohnungsbau­gesellschaft (GWG) Ingolstadt derzeit im Stadtteil Friedrichshofen errichten. Von außen ist der Block fast fertig, Erdgeschoss, erster Stock und zweiter sind mit grün lasiertem Fichtenholz verkleidet. Auf den zweiten Blick fallen die Fenster auf. Ungewöhnlich tief sitzen sie in den Laibungen, um im Sommer die Sonne auszusperren und sie im Winter hereinzulassen, wenn sie tiefer steht.

Das Ungewöhnlichste ist aber im Inneren des Gebäudes: nichts. Eine zentrale Heizungs- und Lüftungsanlage fehlt. Trotzdem soll sich die Innenraumtemperatur ganzjährig zwischen 22 und 26 Grad Celsius einpendeln, so erklärt es Projektleiter Koch: durch die tief liegenden Fenster und manch anderem, das für Neubauten nicht unbedingt typisch ist. Dabei habe man sich an vielen Stellen nur auf alte Bauweisen bedacht, sagt Koch. „Man kann ganz normal drin wohnen.“

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