Vermutlich schwante ihnen nichts Gutes. Als Donald Trump am Mittwoch hektisch mehrere europäische Partner zu einer Telefonschalte zusammentrommeln ließ, war schon abzusehen, dass der US-Präsident Großes zu verkünden haben würde. Oder zumindest etwas, was er für groß oder gar großartig hält. Drei Stunden hatte Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammengesessen, um über die Ukraine zu reden. Nur um zu berichten, dass da nichts weiter herausgekommen ist, würde Trump nicht zum Telefonhörer greifen – das war klar. Zugeschaltet waren schließlich Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij, Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der britische Premierminister Keir Starmer und der finnische Präsident Alexander Stubb, auf den Trump große Stücke hält.
Trump und Putin: Das geplante Treffen verunsichert Europa
Der US-Präsident informiert die Europäer über ein anstehendes Treffen mit dem russischen Staatschef. Diese fürchten einen Deal auf Kosten der Ukraine und Europas.















