PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolinePanoramaDreifachmord im Westerwald: Was wir wissen – und was nichtVeröffentlicht am 07.08.2025Lesedauer: 4 MinutenDie Suche am Fundort der Leiche ging auch am Donnerstag weiter.Quelle: Thomas Frey/dpaEine Familie wird getötet, der Täter flieht. Vier Monate später steht fest: Auch er ist tot. Was bisher bekannt ist.Nach dem Fund einer Leiche im Westerwald steht fest: Der gesuchte Dreifachmörder einer Familie in Weitefeld ist tot. Doch viele Fragen sind noch offen. Was bisher bekannt ist – und was nicht:Was wir über den Dreifachmord wissenDer Tatort: Die Familie wurde am 6. April frühmorgens in einem Haus in Weitefeld im Westerwald gefunden. Rund 2.250 Menschen leben in dem Ort. Die Opfer: Es handelt sich um eine 44-jährige Frau, ihren 47 Jahre alten Mann und den 16-jährigen Sohn des Ehepaares. Das Ehepaar verblutete nach Stich- und Schussverletzungen, der Jugendliche starb an einer Schussverletzung. Der Notruf: Die Frau konnte um 3.45 den Notruf noch selbst wählen. Beim Eintreffen der Polizei waren alle tot.
Der Verdächtige: Die Polizei identifiziert anhand von Spuren schnell einen 61 Jahre alten Mann aus dem Nachbarort als Verdächtigen. Die Spurenlage sei «in mehrfacher Hinsicht eindeutig», teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz Anfang Juli mit. Die Flucht: Die Polizei konnte beim Eintreffen eine flüchtende Person beobachten. Der Mann war «nachweislich verletzt». Die Suche: Hunderte Polizistinnen und Polizisten suchen in den folgenden Wochen immer wieder Gebiete rund um Weitefeld ab - Felder, Wälder und ein Weiher sind darunter. Auch in der ZDF-Sendung «AktenzeichenXY... ungelöst» wurde nach dem Verdächtigen gefahndet. Verhältnis von Familie und Verdächtigem: Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Vorbeziehung zwischen der Opferfamilie und dem Verdächtigen. Der Haftbefehl: Im Haftbefehl wird von einem dringendem Tatverdacht wegen Mordes ausgegangen. Der Mann soll heimtückisch und zur Verdeckung einer Straftat – der ersten Tötung – gehandelt haben. Hinweise: Bis Anfang Juli gingen rund 2.000 Hinweise beim Hinweistelefon ein. Strafprozess und Ermittlungen: Es gebe eine «erdrückende Beweislage», die auf den Mann als Täter schließen lasse, hieß es. Zudem gebe es keinerlei Hinweise auf andere Tatbeteiligte. Damit ist das Ermittlungsverfahren beendet - gegen Tote kann nicht ermittelt werden.











