Mit ihrer kargen Schönheit bieten sich Moore als Schauplätze für Kriminalfälle, Detektivgeschichten oder Thriller an. Wer würde jemals Dartmoor vergessen, in dessen verwunschener Landschaft Arthur Conan Doyle seinen Sherlock-Holmes-Roman „Der Hund von Baskerville“ spielen lässt? Auch der Fund einer männlichen Leiche im Mai 1950 in einem Moorgebiet im dänischen Jütland schien auf einen Mordfall hinzudeuten: Der Körper, der in zweieinhalb Metern Tiefe im Bjældskovdal lag, war in einem so guten Zustand, dass man den Mann für das Opfer eines Verbrechens halten konnte. Die vier Torfgräber, die ihn gefunden hatten, verständigten umgehend die Polizei im nahe gelegenen Städtchen Silkeborg.
Moorleiche aus der Eisenzeit: Schlaf über Jahrtausende hinweg
Der Mann aus der Eisenzeit scheint noch immer zu schlafen: Seine friedlichen Gesichtszüge sind erstaunlich gut erhalten. Was mag mit der Moorleiche einst geschehen sein?






