Noch läuft die Sanierung der in die Jahre gekommenen Wohnblöcke in der Studentenstadt – doch künftig könnte dort und in direkter Nachbarschaft neuer günstiger Wohnraum für mehr als 2000 junge Menschen hinzukommen. Neben einer groß angelegten Nachverdichtung auf dem Areal der Studentenstadt will die grün-rote Rathauskoalition auch auf städtischen Flächen direkt an der U-Bahn-Station mehr als 1000 Wohnheimplätze für Studierende und Auszubildende schaffen.

Dafür sollen der Busbahnhof und die Park-and-Ride-Anlage (P+R-Anlage) beidseits der U-Bahngleise überbaut werden. So solle ein Zentrum „Junges Wohnen und Arbeiten“ entstehen, schlagen die Fraktionen von Grünen/Rosa Liste/Volt und SPD in einem gemeinsamen Stadtratsantrag vor, den sie am Mittwoch veröffentlicht haben.

Auf diesen Flächen im Stadtbezirk Schwabing-Freimann biete sich „die einmalige Chance, ein junges, urbanes und nachhaltiges Quartier zu schaffen“, sagt der Grünen-Stadtrat Florian Schönemann, und zwar „in direkter Nachbarschaft zur Studentenstadt, mit perfekter U-Bahn-Anbindung Richtung LMU-Stammgelände und Forschungszentrum Garching“.

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