In Plau am See lässt es sich schön Urlaub machen. Das westliche Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte hat aber mehr zu bieten als den siebtgrößten See Deutschlands, eine schöne Natur mit Campingplätzen und einen Kletterpark. Vom Ortsteil Karow aus fährt ein besonderer Zug. Es ist keiner dieser Nostalgie-Bahnen, die von Dampfloks gezogen werden. Hier fährt ein umgebauter ICE die etwa zwölf Kilometer zwischen Karow und Malchow am Ostufer des Sees hin und her.
Vollgestopft ist der mit Technik, die ein Ziel hat: Das Internet in Zügen besser zu machen. Aber was heißt hier besser. Es soll sogar so gut werden, wie es die meisten zu Hause gar nicht bekommen können. Mit dem „advanced TrainLab“ will die Bahn in einer neuen Testrunde erkunden, wie man einen fahrenden Zug gleich Gigabit-weise mit Daten versorgen kann. Die Bahn hat sich dazu mit den Mobilfunkanbietern und anderen Unternehmen zusammengetan für das Modellprojekt GINT XT in Mecklenburg.
Dazu braucht es die derzeit modernste verfügbare Funktechnik 5G, und die muss dazu auch auf relativ kurzwelligen Frequenzen funken, nur so kommt man auf die hohen Durchsatzraten. Das bringt allerdings ein Problem mit sich. Denn die kurzen Wellen reichen viel weniger weit als die längeren. Da keine Funklöcher entstehen sollen, braucht es also Sende- und Empfangseinrichtungen in kurzen Abständen.







