PfadnavigationHomePolitikAuslandLaut ukrainischer AngabenMoskau schickt monatlich 9000 zusätzliche SoldatenVeröffentlicht am 05.08.2025Russische Soldaten nehmen an der Militärparade zum Tag des Sieges teil (Archivbild)Quelle: Ramil Sitdikov/Photo host agencyTrotz hoher Verluste verstärkt Russland seine Truppen in der Ukraine um monatlich 9000 Soldaten, warnt ein ukrainischer Oberbefehlshaber. Besonders kritisch sei die Lage im Donezker Gebiet, wo ukrainischen Einheiten Einkesselung droht.Russland ist trotz Verlusten ukrainischen Angaben zufolge in der Lage, jeden Monat zusätzliche Soldaten in die Ukraine zu schicken. „Der Gegner vergrößert seine Gruppierung jeden Monat um 9000 Personen“, schrieb der ukrainische Oberbefehlshaber Olexij Syrskyj bei Facebook. Ziel der russischen Armeeführung ist es demnach, zehn zusätzliche Division bis Ende des Jahres zu bilden. „Daher haben wir keine andere Wahl, als die Mobilisierungsmaßnahmen fortzusetzen, die Kampfausbildung zu verbessern und die Drohnenkomponente unserer Streitkräfte zu stärken“, so der General. Die russischen Verluste an Toten und Verwundeten im Juli bezifferte er auf über 33.000 Soldaten. Besonders kritisch ist Syrskyj zufolge die Situation im ostukrainischen Donezker Gebiet an den Frontabschnitten bei Pokrowsk, Dobropillja und an der Grenze zur Region Dnipropetrowsk bei Nowopawliwka. In den vergangenen Tagen hatten Militärbeobachter beider Seiten vor allem bei den Städten Pokrowsk und Myrnohrad russische Gebietsgewinne verzeichnet. Den verbliebenen ukrainischen Einheiten droht demnach eine Einkesselung. Der kleiner werdende Korridor zum Hinterland beträgt nur noch gut 15 Kilometer. Auch bei der Stadt Kostjantyniwka verschlechtert sich den Beobachtern zufolge die Lage.Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen eine russische Invasion.dpa/cvb
Laut ukrainischer Angaben: Moskau schickt monatlich 9000 zusätzliche Soldaten - WELT
Trotz hoher Verluste verstärkt Russland seine Truppen in der Ukraine um monatlich 9000 Soldaten, warnt ein ukrainischer Oberbefehlshaber. Besonders kritisch sei die Lage im Donezker Gebiet, wo ukrainischen Einheiten Einkesselung droht.








