PfadnavigationHomePanoramaUnfälle in den AlpenMutter stürzt vor den Augen ihres Sohnes in den TodVeröffentlicht am 05.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Ammergauer AlpenQuelle: picture alliance/imageBROKER/Hermann DoblerZwei Bergunglücke in Bayern: Eine Frau verliert an einer steilen Bergflanke das Gleichgewicht und stürzt 100 Meter in die Tiefe. Ein Mann kehrt nicht von seiner Wanderung zurück.Zwei Menschen sind bei Bergunglücken im Freistaat ums Leben gekommen. Eine 58-Jährige stürzte am Montag bei einer Bergtour in den Ammergauer Alpen in den Tod, wie die Polizei mitteilte. Ein weiterer Bergwanderer war Polizeiangaben zufolge am Samstag am Kienberg in den Allgäuer Alpen ums Leben gekommen.Die 58-Jährige aus dem Landkreis Augsburg war laut Polizei beim Aufstieg zur 1924 Meter hohen Großen Klammspitze von der Kenzenhütte aus unterwegs gewesen, als sie aus bislang unbekannten Gründen das Gleichgewicht verloren habe und eine steile Rinne hinabgestürzt sei, teilte die Polizei mit. Der steile Berghang bot keine Möglichkeit, den Sturz zu bremsen. Der 24 Jahre alte Sohn habe die Rettungskräfte informiert. Ein Rettungshubschrauber sowie Luftretter der Bergwacht Oberammergau eilten zur Unfallstelle, konnten jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.Wie „Merkur“ berichtete, erschwerten die Witterungsverhältnisse die Bergung und machten sie erst rund vier Stunden nach dem Vorfall möglich. Der unter Schock stehende Sohn der Toten wurde psychologisch betreut. Die Alpine Einsatzgruppe West untersucht nun, warum die erfahrene Wanderin das Gleichgewicht verlor. Suche nach vermisstem Wanderer in den Allgäuer AlpenAm Samstagabend meldeten Angehörige einen 47-Jährigen als vermisst, nachdem er nicht wie vereinbart von seiner Wanderung am 1536 Meter hohen Kienberg bei Pfronten (Landkreis Ostallgäu) zurückgekehrt war. Polizei und Bergwacht machten sich daraufhin unter anderem mit Drohnen auf die Suche, wie es hieß. Per Handyortung hätten die Einsatzkräfte den Mann schließlich lokalisiert.Drei Mitglieder der Bergwacht und ein Notarzt seien in der Nacht zu dem 47-Jährigen hinaufgestiegen, konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Wegen der Dunkelheit und des schwer zugänglichen Geländes sei die Leiche des Mannes erst am Morgen mithilfe eines Polizeihubschraubers geborgen worden. Die Polizei ermittle jetzt zum genauen Unfallhergang.dpa/ly