PfadnavigationHomeRegionalesHamburgNach Attacken vor Krankenhaus: Mann wird überprüftVeröffentlicht am 05.08.2025Lesedauer: 2 MinutenNach Angriffen auf eine Frau und einen Mann in Heide in Schleswig-Holstein überprüfen Ermittler einen Mann, der im Zusammenhang mit den Taten stehen könnte.Quelle: Bodo Marks/dpaZwei Mitarbeiter des Westküstenklinikums werden in Heide angegriffen und verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Nun gibt es möglicherweise Fortschritte.Nach zwei Angriffen in der Nähe des Krankenhauses in Heide (Kreis Dithmarschen) überprüfen Ermittler einen Mann. Dieser stehe möglicherweise im Zusammenhang mit den Taten, wie die Polizei berichtete. Nähere Angaben wollte sie zu dieser Überprüfung nicht machen, um den Erfolg der Ermittlungen nicht zu gefährden.«Wir sind mit ausreichend großem Kräfteeinsatz vor Ort», hatte ein Polizeisprecher am Morgen erklärt. «Die Kollegen der Kripo ermitteln unter Hochdruck.» Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.Am Montagmorgen war ein 45-Jähriger vor dem Westküstenklinikum mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und leicht verletzt worden. Fahndungen nach dem mutmaßlichen Täter führten nicht zum Erfolg. Bereits am Sonntag war nach Polizeiangaben eine 40 Jahre alte Frau im Bereich des Krankenhauses bei einem Angriff schwer verletzt worden.Bürgermeister bittet um VorsichtDie Polizei sucht nach Zeugen vor allem aus dem Krankenhaus, die Beobachtungen gemacht haben. Ein Zusammenhang zwischen beiden Taten ist nach Polizeiangaben nach derzeitigen Erkenntnissen anzunehmen. Der Hintergrund beider Angriffe ist bislang unklar.Das Westküstenklinikum hatte erklärt, dass es sich bei den Verletzten um Mitarbeiter handele. Zusätzlich zum Polizeieinsatz sei ein privater Sicherheitsdienst engagiert worden. Der Klinikbetrieb laufe trotz der Vorfälle ohne Einschränkung.Die Heider Stadtverwaltung appellierte an die Menschen, nach den Vorfällen am Klinikum besonders aufmerksam zu sein. Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat erklärte in einer Mitteilung: «Bitte verhalten Sie sich vorsichtig und melden Sie verdächtige Beobachtungen umgehend». Die Polizei bittet um Hinweise.dpa-infocom GmbH