24 Regentage: Seit 25 Jahren hat der Deutsche Wetterdienst im Juli in München nicht mehr so viele gezählt. Lediglich einmal kletterten die Temperaturen seit dem 6. Juli über 30 Grad. Nicht das Badetuch, sondern der Regenschirm war in den ersten Ferientagen ein Begleiter für alle, die frei haben. Graue Wolken statt Sommerfeeling.

Schuld daran ist die kalte Meerluft, die vom Atlantik kommt und über Deutschland zieht. Ein anhaltend hoher Luftdruck in Osteuropa verhindert, dass sie weiterzieht, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Hinzukommen noch: Starkregen, Gewitter, Hagel.

Überall in der Stadt gibt es Pfützen, die so groß wie Seen sind. Im Bild: der Viktualienmarkt.

(Foto: Stephan Rumpf)

Herbstlich: Der Regen hat Blätter von den Bäumen gespült.