Das Gespräch mit Achim Wambach beginnt ein paar Minuten verspätet. Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist mit einem unpünktlichen Zug zum ZEW-Sitz nach Mannheim gekommen – ein Problem, das die Deutschen kennen. Ebenso wie sie die wirtschaftliche Stagnation kennenlernen mussten, die nunmehr seit drei Jahren andauert. Wambach, 57, nimmt sich Zeit, um der deutschen Misere auf den Grund zu gehen.