Dynamo ist wieder da, und das wird man hören. Entgehen kann das kaum jemandem, der sich im Umkreis der 18 Städte aufhält, die in der neuen Saison in der zweiten Fußball-Bundesliga vertreten sind - schließlich gilt die Anhängerschaft des Traditionsvereins aus Dresden als besonders leidenschaftlich. Kaum eine andere Mannschaft wird bei Auswärtsspielen so zahlreich von den mitgereisten Fans unterstützt. „Ich glaube, dass sich alle Vereine darauf freuen können, wenn wir zu Gast sind“, sagt David Fischer, Geschäftsführer Kommunikation der Dresdner. Was vermutlich nicht alle Klubs so unterschreiben würden, geht doch bei all der Leidenschaft auch oft etwas zu Bruch. 280 000 Euro mussten die Dresdner in der abgelaufenen Drittliga-Saison an Strafen zahlen, ein Spitzenwert.
Dynamo und der Fußball, das steht für die einen für pure Romantik und kreative Choreografien, für andere reist damit das Chaos an. „Dass es immer wieder mal einzelne Personen gibt, die sich nicht optimal verhalten, das ist kein Thema nur von Dynamo Dresden“, sagt David Fischer. Klar ist: Nach drei Jahren in der dritten Liga melden sich die Sachsen nun eine Klasse höher zurück, neben dem 1. FC Magdeburg als einer von zwei Ostvereinen in der zweiten Bundesliga. Und der Hunger nach höherklassigem Fußball ist durchaus groß in Dresden, die Mitgliederzahl des Klubs kletterte auf fast 35 000, auch das ein neuer Rekord.








