Gunnar Strömmer klang recht frohgemut, als er Anfang Juni davon berichtete, dass man mit Estland handelseinig geworden sei. Schwedens Justizminister von der liberalen Moderaten-Partei sagte, die Situation in den Gefängnissen des Landes sei so angespannt, dass man neue Wege gehen müsse: „Der schwedische Strafvollzug steht unter großem Druck, und das wird auch in absehbarer Zukunft so bleiben.“ Umso erfreulicher sei es da, dass man nun im estnischen Tartu Zellen für 400 bis 600 Häftlinge anmieten könne.