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ls die Ukrainer Wolodimir Selenskij im Jahr 2019 zum Präsidenten wählten, taten sie das wegen dessen Image als Saubermann. Er würde, so die Hoffnung, mit der allgegenwärtigen Korruption aufräumen, wie er es zuvor schon in einer populären Fernsehserie getan hatte. Doch einmal im Amt folgte dem Versprechen wenig, weshalb Selenskijs Umfragewerte bis Anfang 2022 stetig sanken. Und dann kam der russische Überfall, Selenskij blieb in Kiew – und war plötzlich wieder ein Vorbild, nicht nur für viele Soldaten.