PfadnavigationHomePanoramaGewalttatAfghane nimmt afghanischen Bekannten auf – und wird mit 31 Messerstichen getötetVeröffentlicht am 01.08.2025Lesedauer: 2 MinutenMönchengladbach: Das Landgericht, das zugleich auch Sitz des Amtsgerichts istQuelle: Marius Becker/dpaEin 20-Jähriger wird mit mehr als 30 Messerstichen umgebracht, als er nichts ahnend auf dem Sofa saß. In Mönchengladbach steht deswegen ein 25-jähriger Afghane vor Gericht. Dieser ist bereits vorbestraft.Ein knappes halbes Jahr nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 20-Jährigen in seiner Wohnung hat in Mönchengladbach ein Prozess zu dem Fall begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Hekmet S. Totschlag, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor. Der Vorsitzende Richter erklärte zu Beginn des Verfahrens, dass für den Afghanen auch „eine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie oder Sicherungsverwahrung infrage kommen könnte“.Mit roher Gewalt soll der Mann dem Opfer Abdul A. am 5. Februar 31 Messerstiche zugefügt haben, als dieser nichts ahnend auf dem Sofa in seinem Wohnzimmer saß. Das Opfer schleppte sich danach verletzt durch die ganze Wohnung. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.Motiv oder Anlass sind bislang unklar. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Er soll beim späteren Opfer untergekommen sein, nachdem er tags zuvor wegen häuslicher Gewalt gegen einen Mitbewohner aus seiner eigenen Wohnung verwiesen worden war.Der Angeklagte war vorbestraftZwei Tage nach der Tat wurde der Afghane am Stuttgarter Hauptbahnhof festgenommen. Laut Anklage soll er dort gegenüber Polizisten mehrfach heftigen Widerstand geleistet haben.Nach Aussage einer Bewährungshelferin kannten sich der Angeklagte und das Opfer, weil sie zusammen bei einem großen Versandhändler gearbeitet hatten. Gerichtsangaben zufolge ist der Angeklagte bereits einschlägig vorbestraft.Nach Angaben von „Bild“ war S. 2016 nach Deutschland gekommen. 2020 wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Das Opfer wurde damals lebensgefährlich verletzt. Der Afghane bekam eine Jugendstrafe von fünf Jahren. 2023 wurde seine Restfreiheitsstrafe von 448 Tagen auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, welche erst im September endete.dpa/jm
Mönchengladbach: Afghane nimmt afghanischen Bekannten auf – und wird mit 31 Messerstichen getötet - WELT
Ein 20-Jähriger wird mit mehr als 30 Messerstichen umgebracht, als er nichts ahnend auf dem Sofa saß. In Mönchengladbach steht deswegen ein 25-jähriger Afghane vor Gericht. Dieser ist bereits vorbestraft.






