Düsseldorf. Der Spezialchemiekonzern Evonik hat im zweiten Quartal den Nachfragerückgang für chemische Produkte zu spüren bekommen. Umsatz und Gewinn gingen deutlich zurück. Evonik kippte zwar seine Jahresprognose beim operativen Gewinn nicht, erwartet nun aber, einen bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) am unteren Ende der Prognosespanne von 2,0 bis 2,3 Milliarden Euro zu erreichen, sofern sich die globale Konjunktur nicht weiter abschwächt. Bei der Kapitalrendite (ROCE) machte Evonik Abstriche. Sie wird nun in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und nicht mehr darüber erwartet.