PfadnavigationHomePolitikDeutschlandNeuer WehrdienstMehr Freiwillige – Bundeswehr meldet RekordzuwachsVeröffentlicht am 31.07.2025Die Bundeswehr hat mit einem aktualisierten Ausbildungskonzept mit der Vorbereitung auf den geplanten neuen Wehrdienst begonnen. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) beim Besuch eines Ausbildungsbataillons im rheinland-pfälzischen Germersheim.Die Zahl freiwilliger Wehrdienstleistender ist auf über 11.000 gestiegen – ein Plus von 1500 in einem Jahr. Laut Verteidigungsministerium zeigen Werbekampagnen und die sicherheitspolitische Lage Wirkung.Die Zahl der freiwilligen Wehrdienstleistenden steigt. Zum Stichtag 21. Juli zählte dieser Bereich der Bundeswehr 11.350 Menschen, 1500 mehr als im Juli 2024, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Es nannte die Entwicklung „besonders erfreulich, auch mit Blick auf den geplanten neuen Wehrdienst“.Der sogenannte neue Wehrdienst soll laut Regierungskreisen Ende August vom Bundeskabinett beschlossen werden. Er sieht unter anderem vor, dass 18-jährige deutsche Männer einen Fragebogen zur Bundeswehr ausfüllen und ab 2028 auch wieder zur Musterung gehen müssen. Das Gesetz soll zugleich eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht vorbereiten, wofür es aber keinen Automatismus geben soll. Derzeit können Deutsche ab 17 Jahren 7 bis 23 Monate lang freiwillig Wehrdienst leisten.Lesen Sie auchLaut Verteidigungsministerium stieg in den vergangenen zwölf Monaten auch die Zahl der aktiven Soldaten insgesamt, und zwar um rund 2000 auf etwa 183.100. Hier zeige sich, „dass unsere vielfältigen personalwerblichen Kampagnen und Auftritte die jungen Menschen erreichen und die Angebote und Maßnahmen der Personalgewinnung greifen“, erklärte das Ministerium. Aber auch die sicherheitspolitische Lage bewege die Menschen, hieß es: „Sie wollen sich bewusst bei der Bundeswehr für die Sicherheit Deutschlands engagieren.“epd/krö
Neuer Wehrdienst: Mehr Freiwillige – Bundeswehr meldet Rekordzuwachs - WELT
Die Zahl freiwilliger Wehrdienstleistender ist auf über 11.000 gestiegen – ein Plus von 1500 in einem Jahr. Laut Verteidigungsministerium zeigen Werbekampagnen und die sicherheitspolitische Lage Wirkung.






