„Im Wasser ist ein Pinguin zehnmal windschnittiger als ein Porsche“, sagt Kultusminsterin Anna Stolz in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz. Sie richtet sich damit an die 79 besten Schulabsolventen Bayerns, die aus dem Publikumsraum zu ihr aufschauen. Die Ministerin will damit sagen: Macht das, was ihr am besten könnt! Für manch einen mag das die Berufswahl nicht gerade erleichtern, denn viele der Preisträger können vieles gut.
Neben guten Schulnoten ist für die Bestenehrung auch soziales Engagement entscheidend. Die Preisträgerinnen und Preisträger helfen mit im Sanitätsdienst, sind bei der Freiwilligen Feuerwehr und in Vereinen, sind Schülersprecher und geben Nachhilfe. Für ihre gesellschaftlichen Verdienste lobte Ministerpräsident Markus Söder die Geehrten am Montag in seiner Festrede und betonte auch, man könne mit jedem Schulabschluss Karriere machen.
Doch welche Berufe streben die besten Absolventen dieses Jahrgangs an? Welche Bedeutung hat Schule für sie, was würden sie verändern? Und welche Klischees über Streber gehören aus ihrer Sicht dringend in die Tonne? Wir haben mit fünf Preisträgern gesprochen.
Anja Kvakic setzt sich als Schülersprecherin für ein Handyverbot an ihrer Schule ein.






