Vor einigen Tagen wurde der Geschäftsmann Matthias Thoma von der SZ konfrontiert. Und zwar damit, dass es sich beim von ihm vertretenen Kaufinteressenten an den Anteilen Hasan Ismaiks am TSV 1860 München um die Briefkastenfirma „Helvetic Corporate Finance SA“ mit Adresse in Genf handelt. Weil Thoma im Zuge des gescheiterten Deals eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet hatte, wollte er sich öffentlich nicht äußern. Aber deutlich wurde in dem Gespräch, dass er das Wesen der Briefkastenfirmen nicht für anrüchig hält. Weil es locker 50 verschiedene Gründe für die Existenz einer Briefkastenfirma gebe. Und manche sogar im Supermarkt zu finden seien.