Es ist noch nicht lange her, da forderte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dass künftig bis zu ein Viertel der Rüstungsausgaben in den Freistaat fließen sollen. Bei Investitionen in die Verteidigung gelte schließlich seit der teilweisen Lockerung der Schuldenbremse das Motto „No Limit“. Was gebraucht werde, könne angeschafft werden, sagte Söder. Und Bayern habe das Anrecht, einen erheblichen Teil davon zu erhalten. Schließlich sei der Freistaat die Nummer eins in der Rüstungsindustrie und deshalb, „sollten bis zu 25 Prozent der künftigen Ausgaben auch in bayerische Unternehmen fließen“, sagte Söder Mitte Mai.