Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Jordaniens König Abdullah II. haben den umstrittenen Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen verteidigt. „Diese Arbeit mag humanitär nur einen kleinen Beitrag leisten, aber sie ist ein wichtiges Signal“, sagte Merz am Dienstag nach einem Gespräch mit dem König in Berlin. Die „Airdrops“ seien „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, räumte Abdullah ein. Dies sei zwar „nicht die effizienteste Vorgehensweise, aber etwas, das wir machen können“. Zudem verstärke die Aktion den Druck auf Israel. Nichts ersetze den Transport mit Lastwagen, aber statt der benötigten 150 Lastwagenladungen gelangten täglich derzeit nur 60 wöchentlich in das Kriegsgebiet.