PfadnavigationHomePolitikAuslandEpstein-DebatteTrump will 94-jährigen Medienzar zu baldiger Aussage zwingenVeröffentlicht am 29.07.2025Lesedauer: 2 MinutenUS-Medienmogul Rupert MurdochQuelle: Mary Altaffer/AP/dpaWeil das „Wall Street Journal“ über Trumps Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein berichtet hat, klagte der US-Präsident – und fordert nun eine baldige Aussage von Eigentümer Rupert Murdoch. Als Grund nennt er dessen hohes Alter.Donald Trump gegen Rupert Murdoch: Wegen eines „Wall Street Journal“-Berichts fordert der US-Präsident Milliarden vom 94-jährigen Medienmogul. Trumps Anwalt macht Druck - und nennt einen Grund dafür.US-Präsident Donald Trump pocht im juristischen Streit mit Medienmodul Rupert Murdoch auf eine schnelle Aussage des 94-Jährigen. Als Begründung führt Trumps Anwalt in einem Gerichtsantrag zur Klage des Republikaners auch das hohe Alter Murdochs an sowie angebliche frühere „gesundheitliche Probleme“.Warum Trump klagtTrump reichte vor eineinhalb Wochen Klage ein und fordert Milliarden vom schwerreichen Geschäftsmann Murdoch, zu dessen Medienimperium auch die konservative US-Zeitung „Wall Street Journal“ gehört. Das Blatt hatte über Trumps Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein berichtet. Es ging um ein angebliches Glückwunschschreiben mit schlüpfrigem Inhalt zum 50. Geburtstag Epsteins im Jahr 2003, das Trumps Namen tragen soll.Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, beging 2019 mit 66 Jahren in seiner Gefängniszelle Suizid. In Teilen der US-Gesellschaft lösten der Tod des gut vernetzten Finanziers und der offizielle Obduktionsbericht Spekulationen aus, weil Epstein beste Kontakte in die amerikanische High Society hatte. Prominente und Milliardäre gingen bei ihm ein und aus – auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen.Ein Präsident unter DruckBislang will Trump die Epstein-Akten nicht öffnen lassen – obwohl er das im Wahlkampf versprochen hatte. Deshalb steht der US-Präsident aktuell unter massivem Druck. Selbst aus den Reihen der Republikaner und seiner sonst treuen Wählerschaft gibt es Kritik an ihm.dpa/pfi