Der Radfahrer ist durstig. Er hat einen See umrundet, 30 Kilometer, nun steuert er einen Imbiss am Straßenrad an. Dort sitzt er mit einem Getränk unter dem Sonnenschirm und plant seine nächste Etappe. Was auf den ersten Blick wie eine sommerliche Fahrradtour wirkt, dürfte eine der überraschendsten politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre sein. Denn der Radler heißt Péter Magyar und könnte Viktor Orbán bei der Parlamentswahl im kommenden Frühjahr um die Macht bringen.