Die Stimmung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hellt sich langsam etwas auf. Nach der Zolleinigung zwischen der EU und den USA hätten die Unternehmen im Freistaat endlich mehr Planungssicherheit, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände Bayme und VBM.

Das Abkommen an sich bewertete er als „in Ordnung“, zum Lachen sei ihm aber nicht zumute, sagte Brossardt. Konkrete Auswirkungen des Abkommens auf Bayern ließen sich derzeit noch nicht absehen.Bayern sei jedoch allein aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur und der vergleichsweise großen Menge an Exporten in die USA mehr betroffen als andere Länder, warnte Brossardt. „Die Zölle von 15 Prozent verteuern natürlich unsere Exporte, sie werden unser Wachstum reduzieren und erschweren allgemein den Handel mit den USA.“ Langfristiges Ziel müsse es bleiben, Zölle und Handelsbarrieren weiter abzubauen.

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