Das Verteidigungsministerium wird im kommenden Jahr deutlich mehr Geld ausgeben können. Möglich macht das die Grundgesetzänderung, die noch vor Amtsantritt der neuen Regierung beschlossen wurde. Die Bundeswehr muss seitdem nur noch einen Sockelbetrag aus Steuern finanzieren. Alle weiteren Ausgaben müssen nicht mehr über Einnahmen gedeckt sein, sondern können über Schulden bezahlt werden. 2026 wird der kreditfinanzierte Teil des Verteidigungsbudgets erstmals größer sein als der steuerfinanzierte. Das verlautete aus Regierungskreisen.