Thailand und Kambodscha haben sich in ihrem blutigen Grenzkonflikt auf eine Waffenruhe geeinigt. Die „sofortige und bedingungslose“ Feuerpause wurde nach Angaben des malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim bei einem Treffen der Regierungschefs beider Länder in Malaysia vereinbart. An den Gesprächen nahmen auch Vertreter der USA und Chinas teil.

Zwischen den beiden Nachbarländern waren am Donnerstag schwere Kämpfe an ihrer mehr als 800 Kilometer langen Grenze entbrannt. Der Konflikt schwelt schon seit Jahrzehnten. Es gibt Tote und Verletzte auf beiden Seiten, mehr als 200 000 Menschen sind auf der Flucht. Seit der Nacht auf Montag waren erneut schwere Gefechte gemeldet worden. Was genau die Eskalation auslöste, ist aber nach wie vor unklar.

Das Treffen zwischen Kambodschas Regierungschef Hun Manet und Thailands Übergangsministerpräsident Phumtham Wechayachai fand am Montagnachmittag (Ortszeit) statt. Kurz vor den Gesprächen wuchs der internationale Druck auf die Konfliktparteien immer weiter. US-Außenminister Marco Rubio forderte auf X „eine sofortige Waffenruhe“. Auch US-Präsident Donald Trump hatte sich am Wochenende persönlich in den eskalierenden Streit eingeschaltet.

Malaysia fungiert als Vermittler