Ein Kran hievt mächtige Rohre durch die Luft. Ein Tieflader rollt heran. Und wie auf einem bewegten Wimmelbild für Kinder laden Arbeiter mit weißen Helmen die knallroten tonnenschweren Maschinen ab. Es herrscht routinierte Betriebsamkeit am Bohrturm der Geothermie-Baustelle Laufzorn II. Begleitet vom metallisch widerhallenden Sound des sich drehenden Bohrgestänges laufen an diesem Julitag Vorarbeiten für die nächste Etappe auf dem weiten Weg in 4000 Meter Tiefe.