Lukas Märtens schaute im Ziel ein wenig ungläubig an diesem 27. Juli, einem heißen Sommerabend in der Großstadt. Dann klatschte er mit den Händen aufs Wasser. Und später auf dem Podest, als ihm die Goldmedaille um den Hals gehängt wurde und die Nationalhymne erklang, verdrückte der 23-Jährige ein paar Tränen. So war das, 2024 in Paris, als der Magdeburger Junge, wie er sich gerne nennt, Olympiasieger über 400 Meter Freistil wurde. Es war das erste deutsche Gold für einen deutschen Schwimmer seit 1988 in Seoul, als Michael Groß und Uwe Daßler (für die DDR) gewannen.
Schwimm-WM in Singapur: Märtens gewinnt Gold über 400 Meter Freistil
Hauchdünn gewinnt Lukas Märtens die 400 Meter Freistil vor dem Australier Samuel Short – und krönt sich nach dem Olympiasieg von Paris erstmals zum Weltmeister. Danach muss der Deutsche sich übergeben.













