PfadnavigationHomeRegionalesHessenZentralstelle gegen Internetkriminalität schlägt öfter zuVeröffentlicht am 27.07.2025Lesedauer: 3 MinutenEnde 2024 hatten Oberstaatsanwalt Benjamin Krause und seine Kollegen die kriminelle Handelsplattform «Crimenetwork» vom Netz genommen. (Archivbild)Quelle: Andreas Arnold/dpaSchon seit 15 Jahren ist in Hessen die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität aktiv. Wie ist der Trend ihrer Ermittlungserfolge bei illegalen Online-Marktplätzen und Schad-Software?Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat ihre Schlagkraft erhöht. Die zurückliegenden zwölf Monate von Mitte 2024 bis Mitte 2025 waren «die bisher erfolgreichsten in der 15-jährigen Geschichte der ZIT im Bereich der Cybercrimebekämpfung», teilte das Justizministerium mit.Dies zeige, dass die zuständigen Behörden in immer schnellerer Folge illegale IT-Netze wie Darknet-Marktplätze abschalten und mutmaßliche Täter festnehmen könnten. Cyberkriminellen müsse klar sein, dass auch die Strafjustiz weder vor Ländergrenzen noch vor der digitalen Welt stoppe, um die Bürger zu schützen und illegale IT-Infrastruktur unschädlich zu machen.Schlag gegen kriminellen Marktplatz im DarknetZuletzt gelang laut dem Justizministerium im Juni 2025 ein Schlag im Kampf gegen eine der ältesten und weltweit größten kriminellen Handelsplattformen im Darknet, den «Archetyp Market», über den Heroin, Kokain und Fentanyl verkauft worden waren, mit einem Umsatz von mindestens 250 Millionen Euro.Im Mai 2025 waren nach den Angaben bei der «Operation Endgame 2.0» die damals einflussreichsten Schadsoftware-Varianten vom Netz