Berlin (dpa/bb) - Rund 5.000 Menschen nehmen nach Schätzungen der Polizei an der propalästinensisch geprägten „Internationalist Queer Pride for Liberation“ teil. Für die Demonstration angemeldet waren 10.000 Menschen. Die Veranstaltung startete am Nachmittag am Südkreuz und sollte gegen 21 Uhr am Oranienplatz enden.
Zahlreiche Menschen hatten Palästina-Fahnen und sogenannte Palästinenser-Tücher, auch Kufiya genannt, dabei. Die Veranstalter fordern Solidarität für Palästina und rufen zu einem „antikolonialen, antirassistischen, antikapitalistischen Freiheitskampf“ auf.
Einzelne Personen wurden wegen antisemitischer Äußerungen festgenommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein dpa-Reporter beobachtete eine Rangelei zwischen Demonstranten und der Polizei. Ob die Rangeleien im Zusammenhang mit den Festnahmen standen, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.
Am Rande der Demonstration standen Menschen mit Israelflaggen und der Nationalflagge der Ukraine.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hatte sich im Vorhinein auf Welt TV zu der Demonstration geäußert: „Da, wo Antisemitismus, wo Gewalt gegen Polizeikräfte angewendet wird, wird die Polizei robust und konsequent mit ganzer Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters einschreiten“, sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender.









