PfadnavigationHomePanoramaUS-MaschineFlugzeug sackt plötzlich 150 Meter in die Tiefe – Geräte meldeten KollisionskursVeröffentlicht am 26.07.2025Lesedauer: 2 MinutenEine Maschine der Southwest Airlines (Symbolbild)Quelle: AFP/SAUL LOEBIn den USA ist es fast erneut zu einer Kollision in der Luft gekommen. Die Crew der Boeing 737 verhindert dies wohl nur durch ein schnelles Ausweichmanöver. Die Passagiere gerieten in Panik.Die Menschen wurden aus den Sitzen geschleudert und gerieten in Panik: In den USA ist eine Passagiermaschine des US-Unternehmens Southwest Airlines auf dem Flug nach Las Vegas innerhalb von 36 Sekunden plötzlich in die Tiefe abgesackt. Laut Flightradar24 sank die Boeing 737 nach einem planmäßigen Steigflug vorübergehend um rund 150 Meter, bevor sie wieder an Höhe gewann. Bei einem plötzlich eingeleiteten Sinkflug wurden nach Angaben der Airline zwei Flugbegleiter verletzt.Das Flugzeug habe nach dem Abheben kurz geruckelt, sagte Augenzeugin Stef Zamorano, die mit ihrem Ehemann nach Las Vegas flog, um seinen Geburtstag zu feiern. Kurz darauf habe es sich angefühlt, als würde es fallen. Vor ihr habe sie eine Frau gesehen, die nicht angeschnallt war. Die Frau sei aus ihrem Sitz gerissen worden und hochgeschossen. „Sie sprach im Grunde das aus, was wir alle fühlten, und sagte: ,Ich will aus diesem Flugzeug raus. Ich will am Boden sein‘“, erinnert Zamorano in ihrer Schilderung.Auch der Komiker Jimmy Dore war an Bord und postete auf X, dass der Pilot von einem Beinahezusammenstoß gesprochen habe: „Der Pilot sagte, seine Kollisionswarnung sei ausgelöst worden und er müsse einem Flugzeug ausweichen, das auf uns zukomme“, postete Dore.Die Besatzung habe mit der Kursänderung am Freitag (Ortszeit) auf eine Warnung reagiert, wonach sich ein anderes Flugzeug in der Nähe befunden habe, teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA mit. Der Vorfall werde weiter untersucht. Lesen Sie auchLaut FlightAware befand sich kurz nach Mittag Ortszeit im gleichen Luftraum in der Nähe von Burbank wie ein Hawker Hunter Mk. 58. Ein Hawker Hunter ist ein britisches Jagdflugzeug. Aufzeichnungen zeigen, dass es im Besitz von Hawker Hunter Aviation ist, einem britischen Rüstungsunternehmen. Das Unternehmen reagierte nicht sofort auf Nachrichten mit der Bitte um Stellungnahme.Keine Hinweise auf Beinahe-ZusammenstoßEin Sprecher des Flughafens Hollywood Burbank erklärte laut der „New York Times“, es gebe keine Hinweise auf einen Beinahe-Zusammenstoß im Luftraum über dem Flughafen.Wie die Fluggesellschaft mitteilte, setzte die Maschine ihren Flug vom Flughafen Hollywood Burbank im südlichen Kalifornien nach Las Vegas im Bundesstaat Nevada fort. Dort sei sie ohne Zwischenfälle gelandet.Erst im Januar waren 67 Menschen in den USA bei der Kollision im Luftraum über Washington D.C. gestorben. Dabei war ein Militärhubschrauber involviert. Die American-Airlines-Maschine des Typs Bombardier CRJ700, die aus Wichita (Kansas) kam, und der Helikopter stürzten ins Wasser des Flusses Potomac.AP/dpa/kami