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ie Bühne, die Christian Wück zum Abschied aus der Schweiz bei der Pressekonferenz noch einmal bekam, nutzte der Bundestrainer für einen Appell. Gerade hatte er mit dem deutschen Nationalteam das Halbfinale der Europameisterschaft gegen Spanien verloren. Aber sein Blick ging schon in die Zukunft, angeregt vom frischen Eindruck, mit welch feiner Technik und Finesse die Weltmeisterinnen den Ball laufen lassen können. Die Schlussfolgerung war klar: Hier wartet Arbeit auf den deutschen Fußball, wenn zu Olympiagold sowie den zwei WM- und acht EM-Titeln noch Trophäen hinzukommen sollen. „Das wird nur zusammen funktionieren“, sagte Wück: „Vereine, Verbände – ganz Deutschland muss einfach schauen, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen, um irgendwann eine Mannschaft zu haben, die solche Turniere gewinnen kann.“









