Das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts am Berliner Kulturforum, nun offiziell „Berlin Modern“ genannt, wird erst 2028 und damit ein Jahr später als geplant fertig. Zudem steigen die Baukosten einschließlich „prognostizierter Risikokosten und Baupreissteigerungen“auf gut 526 Millionen Euro.Das geht aus einem Bericht von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, aus dem die „Berliner Morgenpost“ zitiert. Der Ausschuss hatte 2014 ursprünglich 200 Millionen Euro für den Bau bewilligt, im Jahr 2019 wurden die Kosten dann auf 364 Millionen veranschlagt. Die damalige Kulturstaatsministerin Monika Grütters bezeichnete einen Betrag von 450 Millionen Euro als realistisch.Die Grundsteinlegung für den Bau, der neuntausend Quadratmeter Ausstellungsfläche enthält, fand im Februar 2024 statt. Das neue Museum soll die mehr als fünftausend Werke umfassenden Bestände klassischer moderner Kunst aus der Sammlung der Berliner Nationalgalerie zeigen. Im Volksmund wird der vom Schweizer Architektenbüro Herzog & De Meuron entworfene Bau mit seinem breiten Satteldach als „Scheune“ bezeichnet.
Museum „Berlin Modern“ kostet mehr als eine halbe Milliarde
Ursprünglich sollte das Museum für die Kunst der Moderne am Berliner Kulturforum 200 Millionen Euro kosten. Jetzt steigt der Betrag wohl auf mehr als eine halbe Milliarde. Und die Fertigstellung dauert ein Jahr länger.







