Die dänische Serie „Carmen Curlers“ beginnt, nun ja, sehr dänisch. Nicht wie die Thriller „Kommissarin Lund“ und „Der Adler“ oder das Politdrama „Borgen“. Schließlich ist „Carmen Curlers“ von Mette Heeno eine Dramödie, kein Nordic Noir. Sondern sie ist dänisch in dem Sinn, wie das Image des Landes ist: freundlich, gemütlich, unaufgeregt. Es ist das Jahr 1963, wir lernen Axel Byvang und seine Frau Tove kennen, er führt in Kalundborg, einer Stadt 100 Kilometer westlich von Kopenhagen, ein gut gehendes Fachgeschäft für Radio- und Fernsehgeräte. Und da sind auch Birte und ihr Mann Jørgen, die eine ärmliche Landwirtschaft am Rande der Stadt betreiben, der Friseur Frans und noch einige andere Bewohner.
„Carmen Curlers“ bei Arte aus Dänemark: Viel mehr als Lockenwicker
Die Serie „Carmen Curlers“ gibt vor, von der Erfindung der elektrischen Lockenwickler zu handeln. Sie erzählt jedoch etwas Spannenderes.






