„Die letzten Tage der Menschheit“ ist in seiner fast 800-seitigen Lesefassung ein umfassender Gesang vom Untergang der Welt, verursacht durch den Menschen selbst. Erschienen kurz nach dem Ersten Weltkrieg, kündet das Stück von Karl Kraus von Schlachten, Verrecken, von sadistischen Offizieren, sinnlosen Gemetzeln, Hurrakriegbegeisterungstaumel, von Antisemiten, Nationalisten, Kriegsgewinnlern. Der Stoff brennt auch heute, wo es an vielen Orten auf der Welt Krieg gibt.
Georg Nigl und Nicholas Ofczarek inszenieren Stück von Karl Kraus: ein Interview
Interview mit Georg Nigl und Nicholas Ofczarek, die ihre Version von Karl Kraus’ „Die letzten Tage der Menschheit“ aufführen.






