Es war ein Abend, an dem alle an das Wunder glauben wollten. Mantraartig wiederholte man in der ARD-Übertragung die Statistiken: noch nie verloren gegen Spanien. Noch. Nie. Verloren. Sogar der 92-jährige Opa Herbert war da, für seine Enkelin Ann-Katrin Berger, die sich spätestens seit ihren gottgleichen Paraden im Viertelfinale in die Herzen dieser Nation gespielt hatte. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier saß auf der Tribüne und – mancher würde sagen, die wahre Prominenz – Günter Netzer.