Eine Gruppe könnte die Pläne der EU-Kommission zum künftigen Haushalt besonders hart treffen: die Landwirte. Wie die F.A.Z. berichtete, sollen die Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit anderen Politikbereichen in einem gemeinsamen Fonds gebündelt werden. Ein separates Agrarbudget soll es nicht mehr geben. Die Direktzahlungen sollen um etwa 20 Prozent gekürzt werden. Und auch an anderen Stellen will die Kommission ansetzen: Größere Höfe sollen weniger Geld je Hektar bekommen, und die Subventionen sollen von einer Summe von 100.000 Euro an im Jahr gedeckelt werden. Die Mitgliedstaaten erhalten außerdem mehr Freiheiten darin, wie sie ihre Landwirte unterstützen. Vier Praktiker schildern, was sie von den Plänen halten.