Raus aus dem Büro, hin zu Kunden und Geschäftspartnern in aller Welt – im Alltag deutscher Geschäftsreisender kommt das seltener vor. Die Zahl der Reisen ist niedriger als vor der Corona-Pandemie, zuletzt sank sie sogar noch. „Handelskonflikte und zunehmender Protektionismus bleiben nicht ohne Folgen auf Geschäftsreisen“, sagt Markus Orth, der Chef der Lufthansa-City-Center-Reisebüros. Unter den Auslandszielen gibt es vor allem einen Verlierer: „Die Buchungen für Reisen in die USA sinken.“ Das gelte allerdings nicht für alle Branchen gleichermaßen. „Stärker ist der Rückgang bei Unternehmen, die von Handelsbarrieren stärker betroffen sind, wie in der Automobilbranche“, sagt Orth.
Zollkonflikt führt zu weniger Geschäftsreisen in die USA
Unternehmen schicken Beschäftigte viel seltener auf Reisen als vor Corona, die USA dämpfen zusätzlich. Der Chef einer Reisebürokette warnt, eine längere Schwächephase könne Nachteile für Urlauber bringen.






