Schon die Andeutung von Gesprächen hatte hohe Wellen geschlagen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) löste vergangene Woche Erstaunen mit dem Plan aus, direkt mit den afghanischen Taliban über Abschiebungen reden zu wollen. Ihm schwebe vor, dass Deutschland mit Afghanistan Vereinbarungen treffe, um Rückführungen zu ermöglichen, sagte er. Die Irritationen waren groß, weil die Taliban-Regierung eigentlich international geächtet ist. Nur ein einziges Land hat sie offiziell anerkannt: Russland.
Abschiebungen nach Afghanistan: Verhandelt Deutschland mit den Taliban?
Ein Besuch von Afghanistans Ex-Präsident Karsai in Berlin löst Streit aus. Wie weit darf Deutschland für einen Abschiebe-Deal mit dem Regime gehen?







