Als Matt Madrazo am Mittwochmorgen an seinem Arbeitsplatz bei X in New York erschien, wusste er freilich, dass es ein ungewöhnlicher, besonderer Moment sein würde. „Also, das ist jetzt awkward“, sagte er zu Kollegen. „Awkward“ ist eines dieser wunderbaren Wörter mit zahlreichen Bedeutungen, je nach Kontext. Es war für Madrazo also: unangenehm, ungemütlich, vielleicht sogar ein bisschen peinlich. Er ist bei der Plattform nicht nur zuständig für den Anzeigenverkauf an die Politik; er ist auch der Sohn von Linda Yaccarino. Die hatte gerade ihren Rückzug als Geschäftsführerin verkündet. In einem X-Eintrag bedankte sie sich fürs Vertrauen von Eigentümer Elon Musk, „freie Rede schützen und X in eine Alles-App verwandeln zu dürfen“. Die knappe Antwort von Musk: „Danke für deine Verdienste.“
Elon Musk: Was der Rücktritt von Linda Yaccarino bei X bedeutet
Der Rücktritt von Linda Yaccarino als Chefin der Social-Media-Plattform X zeigt: Elon Musk möchte für sein Konzernimperium möglichst wenig Aufsicht und Regulierung.










