HomeFürstenfeldbruckLandkreis FürstenfeldbruckAsylbewerber im Landkreis FürstenfeldbruckAuch nach einem Jahr bleibt die Bezahlkarte umstritten9. Juli 2025, 15:07 UhrLesezeit: 5 Min.Ein Asylbewerber zeigt im März 2024 im Ankerzentrum Fürstenfeldbruck eine der ersten bayerischen Bezahlkarten, die er zuvor erhalten hat. Sven Hoppe/dpaFürstenfeldbruck war im März 2024 einer der Pilot-Landkreise bei der Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber. Gut ein Jahr später haben sich die Geflüchteten offenbar mit dem neuen System arrangiert. Aber hat es auch den gewünschten Effekt? Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt.Von Peter Bierl, FürstenfeldbruckAsylbewerber in Bayern bekommen seit Ende Juni vergangenen Jahres 50 Euro im Monat in bar ausgezahlt, der Rest befindet sich auf einer Karte. Im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde diese Bezahlkarte auf Betreiben von Landrat Thomas Karmasin (CSU) bereits einige Monate früher eingeführt, als eines von vier Pilotprojekten im Freistaat.Traumatische Erfahrungen:„Vielen fällt es schwer, mit dem Erlebten fertig zu werden“Unter Gewalterfahrungen, Unfällen und schweren Erkrankungen leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Seele. Stephanie Püschner, Trauma-Expertin am KBO-Klinikum Fürstenfeldbruck, erläutert die Folgen und erklärt, wie Betroffenen geholfen werden kann, damit sie in ein normales Leben zurückfinden.