PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDrei statt 15 BaureihenBürstner mistet ausVeröffentlicht am 27.06.2025Lesedauer: 2 MinutenNeu ist der Signature, der sich an die treue Teilintegrierten-Klientel bei Bürstner wendetQuelle: BürstnerBürstner wagt einen radikalen Schnitt und schmeißt alle aktuellen Reisemobile und Caravans aus dem Programm. Nun gibt es erste Infos zu den Nachfolgern. SP-X/Kehl. Der Campingfahrzeughersteller Bürstner tauscht seine komplette Modellpalette aus. Ein radikaler Neustart, wie es ihn in der Caravaning-Branche so bisher noch nie gegeben hat. Kein einziger aktueller Wohnwagen und kein Reisemobil wird zum Modelljahr 2026 noch angeboten.
Allein bei den Wohnmobilen betrifft das Aus 15 Baureihen mit insgesamt 48 verschiedenen Grundrissen. Künftig wird es weder Alkovenmodelle, keine Integrierten und keine Campingbusse mehr geben. Stattdessen nimmt das Unternehmen aus Kehl die drei völlig neuen Baureihen Papillon, Habiton und Signature ins Programm. Das im Herbst 2024 installierte neue Management geht den Schritt, weil es die Produktpalette für zu groß und zu beliebig hält. Auch mit hausbackendem Design und angestaubtem Marketing soll Schluss sein.
Die drei neuen Baureihen sollen auf dem Caravan-Salon Ende August Premiere feiern. Den Einstieg markiert der Bürstner Papillon, ein Camper-Van auf Basis des Fiat Ducato mit 120-PS-Diesel, einfacher Ausstattung und einem günstigen Startpreis von 40.000 Euro. Darüber rangiert der mindestens 73.000 Euro teure Kastenwagen Habiton auf Mercedes-Sprinter-Basis, der mit einem neuartigen verschiebbaren Waschraum aufwartet. In der Tageskonfiguration befindet sich die Nasszelle auf der Fahrerseite hinter der großzügigen Vierer-Sitzgruppe vorn und ragt weit ins linke Bett hinein. Für die Schlafstellung werden Zweier-Sitzbank und Tisch zusammengeschoben, die Kabine nach vorn gerückt und ein Zusatzteil am Bett heruntergeklappt.






