PfadnavigationHomePolitikDeutschlandZDF-PolitbarometerUnion setzt sich deutlich von AfD ab – Mehrheit ist mit Merz‘ Arbeit zufriedenVeröffentlicht am 27.06.2025Lesedauer: 2 MinutenZeit der ersten Auftritte: Nach seinem ersten Nato-Gipfel reiste Friedrich Merz zu seinem ersten EU-Gipfel nach BrüsselQuelle: AFP/ALAIN JOCARDErstmals seit Amtsantritt kann sich der neue Bundeskanzler über mehrheitlichen Zuspruch in der Bevölkerung freuen. Einer Umfrage zufolge gewinnt dadurch auch die CDU an Zuspruch. Beliebter bleiben aber drei andere Politiker.Das Ansehen von Bundeskanzler Friedrich Merz unter den Deutschen steigt nach einer Umfrage. Erstmals seit seinem Amtsantritt vor rund sieben Wochen zeigte sich mit 57 Prozent über die Hälfte der Befragten mit seiner Arbeit eher zufrieden. Eher unzufrieden äußerten sich im am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer 34 Prozent. Bei der Frage nach dem beliebtesten Politiker kommt der CDU-Chef allerdings nur auf Platz vier. Vor ihm liegen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Außenminister Johann Wadephul (CDU). Lesen Sie auchEine Mehrheit von 55 Prozent der Befragten hält die massive Schuldenaufnahme im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für richtig, 39 Prozent für falsch. Die schwarz-rote Regierungskoalition kann sich insgesamt etwas verbessern. Bei der Frage nach dem Abstimmungsverhalten bei einer Bundestagswahl kann die Union im Vergleich zur letzten Erhebung vor drei Wochen zwei Punkte auf 29 Prozent zulegen. Die SPD kommt unverändert auf 15 Prozent. Bei den anderen Parteien bleibt die AfD mit 22 Prozent zweitstärkste Kraft (-1). Die Grünen verharren auf 12 Prozent, die Linke fällt auf 10 Prozent (-1), BSW und FDP liegen bei drei Prozent.Die Umfragewerte im Überblick: CDU/CSU: 29 Prozent (plus 2)AfD: 22 Prozent (minus 1)SPD: 15 Prozent (unverändert)Grüne: 12 Prozent (unverändert)Linke: 10 Prozent (minus 1)FDP: 3 Prozent (unverändert)BSW: 3 Prozent (unverändert)Sonstige: 6 Prozent (unverändert)Für die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen wurden in der Zeit vom 24. bis 26. Juni 1378 Wahlberechtigte befragt. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Reuters/sos