PfadnavigationHomeRegionalesMecklenburg-VorpommernMieterbund pocht auf Ausbau von SozialwohnungenVeröffentlicht am 27.06.2025Lesedauer: 2 MinutenLeitantrag des Mieterbundes stellt Forderungen an die Bundespolitik.Quelle: Stefan Sauer/dpaJährlich fallen viel mehr Sozialwohnungen weg, als durch Neubau hinzukommen. Es gebe zehnmal mehr Anspruchsberechtigte als Sozialwohnungen, bemängelt der Mieterbund, der einen Kurswechsel fordert.Der Deutsche Mieterbund (DMB) sieht dringenden Handlungsbedarf, um ein weiteres Schrumpfen des Sozialwohnungsbestandes abzuwenden. Der Bestand sei seit Jahren dramatisch rückläufig und habe sich seit 2006 fast halbiert. Bundesweit gebe es heute nur noch rund 1,1 Millionen Sozialwohnungen, aber mehr als elf Millionen Mieterhaushalte mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein - und damit auf eine Sozialwohnung, heißt es in dem 13-seitigen Leitantrag zum 71. Deutschen Mietertag in Rostock-Warnemünde.Darin fordert der Verband unter anderem ein von der Schuldenbremse ausgenommenes Investitionsprogramm für den bezahlbaren Wohnungsbau, um mehr Sozialwohnungen und bezahlbare Mietwohnungen zu bauen. «Bund und Länder müssen insgesamt 12,5 Milliarden Euro pro Jahr für den sozialen Wohnungsbau und den Bau bezahlbarer Mietwohnungen für Normalverdienende zur Verfügung stellen», lautet eine Kernforderung des Antrags, den die rund 400 Delegierten am letzten Tages der Konferenz debattieren und beschließen wollen.40.000 Sozialwohnungen fallen jährlich wegZudem müsse die Mehrwertsteuer für den Neubau von